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Emotionen, Stress und Selbstkontrolle

von Samstag, 12. Dezember 2015 -  09:30
bis Sonntag, 13. Dezember 2015 - 17:00
von Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!Aufrufe : 3126

alle Infos über diesen Link: http://www.hundekolleg-muensterland.de/veranstaltungen/termine/event/55-emotionen-stress-selbstkontrolle-mit-dr-ute-blaschke-berthold/0.html

 

Schon lange ist bekannt, dass Tiere Emotionen haben. Im Gehirn aller Säugetiere finden sich Bereiche, die für verschiedene Emotionen zuständig sind. Von den bislang identifizierten Emotionen sind für den Hundehalter Angst, Ärger, Wut, Trennungsangst, Suchverhalten und Spiel besonders interessant. Emotionen sind die Grundlage jeden Verhaltens - jedes Verhalten hat eine emotionale Grundlage - zu jeder Emotion gehört eine Verhaltensreaktion. Somit haben Emotionen eine hohe Bedeutung für unser Zusammenleben und das Training mit unseren Hunden. Was aber sind genau Emotionen und wie entstehen sie?

Besonders oft fallen den Menschen dabei im Alltag Verhaltensreaktionen ihrer Hunde auf, die mit Stress verbunden sind. In welchem Zusammenhang stehen Emotionen und Stress zueinander? Reaktionen, die im Inneren stattfinden, und Verhaltensreaktionen, die der Mensch von außen beobachten kann, fordern körperliche Ressourcen an. Doch was passiert, wenn die angeforderten Ressourcen die Bewältigungsstrategien überfordern, die Ressourcen nicht ausreichen, um die körperliche Belastung einer Stressreaktion auszugleichen? Was kann der Mensch tun, wenn Auslöser für Angst-, Aggressions- und Jagdverhalten beim Lernen präsent sind, das Lernen überschatten & erschweren? Gibt es einen Unterschied in der Aktivierung der Stress-Achse innerhalb dieser Funktionskreise von Verhalten – welche neuronalen Bereiche werden im Gehirn aktiviert? Was bedeutet das für unser gemeinsames Lernen?

Verhaltensreaktionen, die der Mensch als unangemessen und unerwünscht einstuft, hängen oft mit Stress und einem zu hohen Erregungsniveau zusammen – die Hunde werden reaktiver und impulsiver. Dabei sollen unsere Hunde im Idealfall impulsiv auf unserer Signale reagieren, aber bei Angst- und Aggressionsauslösern oder Auslösern von Beutefangverhalten ist dem Menschen Impulsivität ein Dorn im Auge. Wie passt das zusammen, und was können wir tun, damit Hunde ihre Impulse stress- und frustarm besser kontrollieren können? Welche neurobiologischen Grundlagen stehen hinter Impulsivität und der Arbeit an einer besseren Selbstkontrolle?

All diese Aspekte möchten wir an diesem Wochenende beleuchten und die Zusammenhänge zwischen ihnen aufzeigen, um ein besseres Verständnis für die Anforderungen zu gewinnen, die das Training und der Alltag mit unseren Hunde beinhalten.

Veranstaltungsort* : 48624 Schöppingen
Event-Link : http://www.hundekolleg-muensterland.de
Hundekolleg Münsterland Ebbinghoff 4 48624 Schöppingen Tel. 02555-9289919 www.hundekolleg-muensterland.de

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